CDU bringt Markplatzkonzept für Windecken in die Debatte der Stadtverordneten ein

In die Stadtverordnetenversammlung vom 25.11.2016 hat die CDU Nidderau ein Marktplatz-Konzept als Antrag eingebracht.
Zunehmend leerstehende Ladenlokale auch in Nidderaus zentral gelegenen Stadtteilen Heldenbergen und Windecken sind für die Nidderauer CDU ein Anlass, Lösungen für die Entwicklung der alten Ortskerne zu suchen. Das und insbesondere die Förderung der etablierten Gewerbetreibenden in Nidderau soll nach dem Wunsch der CDU schon in 2017 eine Wendung zum Besseren nehmen.
Im Nidder Forum tut sich viel – allerdings haben die ersten beiden Ladenlokale bereits ihre Schließung angekündigt. Auch auf dem Windecker Markplatz und entlang der Konrad-AdenauerAllee könnte die Lage besser aussehen. Viele der alt eingesessenen Nidderauer Geschäfte können die Ladenmieten am Nidder Forum nicht bezahlen.  

Auch die CDU Nidderau begrüßt den Erfolg der Neuen Mitte. Aber muss das zu Lasten unserer eingesessenen Gewerbetreibenden gehen? Förderung von Gewerbe sollte doch gerade unsere treuesten Gewerbesteuer-Zahler nicht ausschließen. Die CDU fordert eine faire Verteilung der Chancen, einen Laden mit Erfolg betreiben zu können. Und deshalb müssen neben dem Nidder-Forum auch andere Plätze attraktiv bleiben.
Gute Ratschläge allein helfen nicht, es muss auch mal eine mutige Entscheidung her – die Stadtverordneten der CDU sehen ihre Aufgabe darin, Nidderauern zu helfen und Hürden und Schwierigkeiten kleiner zu machen. Das Markplatzkonzept der CDU beruht auf folgenden Eckpfeilern:
Belebung des Windecker Marktplatzes:
Geplant ist zwei Markttage abzuhalten: samstags vormittags auf dem Windecker Marktplatz und donnerstags nachmittags an der Neuen Mitte. Durch eine kombinierte Standmiete sollen Marktteilnehmer nur an beiden Marktagen gemeinsam auftreten können. Das heißt, wer das lukrative Laufkunden-Geschäft an der Neuen Mitte „mitnehmen“ will, muss auch am Samstag einen Marktstand am Windecker Marktplatz eröffnen. Es kann nicht sein, dass überregionale Ladenbetreiber in die Neue Mitte gelockt werden und gleichzeitig den Windecker Markplatz der Verödung preis gegeben wird. Förderung der Nidderauer Gewebetreibenden und direkt vermarktenden Landwirte: 
Die kleinen Geschäfte und direkt vermarktenden Landwirte haben es schwer genug, sich gegen die großen Ketten zu behaupten. Deshalb fordert die CDU, dass Nidderauer Landwirte und Ladenbetreiber ihre Markstände am Windecker Marktplatz und am Nidder Forum ohne Standgebühren aufmachen dürfen. Die Realisierung des von der CDU vorgeschlagenen Markplatz-Konzeptes kostet keinen Cent aus dem ohnehin ziemlich strapazierten städtischen Haushalt. Nur etwas guten Willen und die Unterstützung der Verwaltung.

Quelle: http://www.cdu-nidderau.de/inhalte/2/aktuelles/159143/cdu-bringt-markplatzkonzept-fuer-windecken-in-die-debatte-der-stadtverordnetenein/index.html
Druckdatum: 04.12.2017 13:04

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