Wieder Klartext mit der CDU-Fraktion in Ostheim

Die CDU-Fraktion trifft sich regelmäßig mit Bürgern in den verschiedenen Nidderauer Ortsteilen. Diesmal hatten sich über 20 Teilnehmer in Ostheim versammelt. Wie angekündigt ging es um die Haushaltssituation der Stadt Nidderau und die Auswirkungen auf die Grundsteuerbescheide. Im Jahr 2019 hatte die Stadt Nidderau Investitionen in Höhe von 7,2 Mio. € geplant. Aus dem Vorjahr waren noch weitere Investitionen in Höhe von 4,5 Mio. € offen. Insgesamt hätte die Stadt Nidderau also 11,7 Mio. € investieren können. Im Haushaltsvollzugsbericht berichtete die Stadt aber nur von Investitionen in Höhe von 3,6 Mio. €. Wo sind die anderen geplanten Investitionen geblieben, immerhin ein offener Betrag von 8,1 Mio. €, also noch nicht einmal der Übertrag aus dem Jahr 2018. Dies ist ein klares Signal wie ungenügend die Investitionen vorbereitet, geplant und umgesetzt werden. Wie kann es zu solchen drastischen Abweichungen kommen. Am Geld hat es ja wohl nicht gelegen. Die Grundsteuern wurden ja drastisch erhöht.

Ein weiteres Thema war die Wohnbebauung in Ostheim. Insgesamt fühlten sich die Teilnehmer nicht ausreichend informiert, ob es die Rommelhäuser Straße, den Ziegelweiher oder das Baugebiet Mühlweide II betrifft. Es entsteht der Eindruck, dass es keinen Plan für die Entwicklung von Ostheim und Nidderau gibt, sondern nur auf aktuelle Probleme kurzfristig reagiert werden muss. Bezüglich der Wasserhärte in Ostheim gibt es zwar viele Beschwerden über die hohen Härtegrade, einige Bürger scheinen sich aber mit der Situation abgefunden zu haben. Die Lösung für die Bushaltestelle am Bahnhof in Ostheim muss verbessert werden. Leider verzögert sich der Kauf des Bahngeländes durch die Stadt, so dass es zu weiteren Verzögerungen bei der Problemlösung kommen wird. Da viele der großen Buse außerhalb der Stoßzeiten zum Teil ganz leer durch die Straßen fahren, sollte das Nahverkehrskonzept um neue Ideen wie bedarfsorientierte Konzepte wie Anrufsammeltaxis ergänzt werden. Damit könnten die „Leerfahrten“ der großen Busse reduziert werden und gerade für Einkaufsfahrten von Personen ohne PKW möglich werden. Die Parksituation in Ostheim insbesondere auf den Gehwegen in der Hanauer Straße und das Parken in der Sepp-Herberger-Straße wird von vielen Bürgern bemängelt. Eine Verbesserung der Situation ist dringend erforderlich. Auch das Sportzentrum jenseits der Umgehungsstraße wurde angesprochen. Warum schon jetzt eine Vorfestlegung auf diesen Standort ist nicht nachzuvollziehen. Die Sportstätten wären dann von Ostheim viel weiter weg, was gerade für Kinder und Jugendliche zu erheblichen Wegen führt.
Der Bürgermeisterkandidat der CDU Nidderau, Phil Studebaker war natürlich zur offenen Fraktionssitzung gekommen: Eine gute Gelegenheit für ihn die Probleme und Sorgen aber auch Wünsche der Nidderauer kennenzulernen. Im persönlichen Kontakt lässt sich vieles einfach und schnell klären.

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