Wohnpark Nidder II in Nidderau Eichen: Stadt und Bürger bleiben wieder einmal auf den Kosten sitzen

Rot-Grün lernt nichts dazu, denn die Geldverschwendung geht weiter

Grundstein für weitere Grundsteuererhöhung?
Zum wiederholten Male gestaltet sich eine Umwidmung von einem Gewerbegebiet in Wohnbebauung zum wirtschaftlichen Nachteil der Nidderauer Bürgerinnen und Bürger. Investoren können ordentlich verdienen und die Bürger zahlen für die notwendige städtische Infrastruktur eines Wohngebiets wie z. B. Kindergarten.
Was ist passiert? Das frühere Gewerbegebiet im Wiesengrund in Nidderau Eichen hatte einen Bodenrichtwert von 70 € pro m² (Dez. 2015). Nach der nun erfolgten Umwidmung in Wohnbebauung zahlt die Reihenhaus AG für die vorhandenen 5.946 m² einen Betrag von 317 € pro m². Dies entspricht immerhin einer beachtlichen Wertsteigerung von 1,5 Mio. € für die Eigentümergemeinschaft, welche im Übrigen komplett bei der Eigentümergemeinschaft bleibt.
Womit soll nun aber die Stadt Nidderau die damit einhergehende Entwicklung der Infrastruktur in Eichen und Nidderau bezahlen? Hier einige Beispiele für geplante Infrastrukturmaßnahmen: Kindergartenerweiterung in Eichen 1,88 Mio. €, neuer Kindergarten in Heldenbergen/Windecken 2,79 Mio. €, Feuerwehrhaus in Eichen 2,12 Mio. €, städtisch geförderter Wohnraum 1,56 Mio. €, neue Wertstoffsammelstelle etc.

Der Grundstücksanteil von 874 m² des Wohnparks Nidder II, der sich im städtischen Besitz befindet, wird ebenfalls an die Reihenaus AG verkauft. Dazu Klaus Knapp, finanzpolitischer Sprecher der Nidderauer CDU-Fraktion: “Da man das Grundstück erst vor wenigen Jahren für 240 € pro m² gekauft hat, ergibt sich für die Stadt ein sagenhafter “Gewinn” von 67 T€. Das reicht ja noch nicht einmal, um die für das neue Feuerwehrhaus gekaufte werthaltige Immobilie abzureißen.”
Thomas Warlich führt weiter aus: “Die Entwicklung des Wohnparks Nidder II wird wieder einmal ohne Bebauungsplan umgesetzt. Die Erstellung eines Bebauungsplans würde die rechtzeitige Beteiligung der Bürger an der Stadtentwicklung sicherstellen sowie eventuelle Umweltthemen aufzeigen und klären.”
Die CDU Nidderau und insbesondere Matthias Lochner und Ramona Fernandes vom Ortsverband Eichen fordern daher mehr Zeit zum Entwickeln von Ideen (Bürgerbeteiligung), mehr Zeit zum Prüfen von Alternativen und mehr Zeit zum Verhandeln im Sinne der Stadt. Die Hektik bei der Entwicklung und Umsetzung des Wohnparks Nidder II erscheint als reines Wahlkampfgetöse zu Lasten der Stadt und der Bürger, was letzten Endes zu einer weiteren Erhöhung der Steuern (Grundsteuer A und B) führen wird.
Auf dem Bild von links: Thomas Warlich, Ramona Fernandes, Matthias Lochner, Klaus Knapp

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