Start des „Regelbetriebes“ der KiTa’s in Nidderau

Dem Wochenbeginn wurde von vielen Eltern und Ihren Kindern entgegengefiebert. Endlich sollte es wieder in den Kindergarten gehen. Die erwarteten Hoffnungen wurden jedoch enttäuscht, denn es gibt im Grunde keine echte Öffnung, sondern eher ein „Notbetrieb mit neuen Kriterien“.
In den Sozialen Medien kann man deshalb viel über den Unmut der Eltern in Nidderau lesen! In den Artikeln klingen die Enttäuschungen, der Unmut und auch die Wut heraus. Man liest: “von fehlender Kommunikation und von gefühltem Nichts-Tun der Stadt“ und, dass die Nöte der Eltern aus den Augen verloren wurden. Für viele Familien hat das nichts mehr mit familienfreundlichem Leben in Nidderau zu tun, auch wenn unser Bürgermeister genau mit diesem Slogan für unsere Stadt wirbt, so Christina Schneider vom AK Familie.
Es gibt andere Main-Kinzig-Kreis-Gemeinden (Hanau, Wächtersbach, Freigericht etc.), die schon vor Bekanntgabe der Landesverordnung ein Konzept für die Erweiterung der Kinderbetreuung überlegt haben und dabei versuchten, die Bedürfnisse der Kinder im Blick zu haben. So konnten diese Gemeinden bereits Mitte der vergangenen Woche den Eltern einen Plan kommunizieren und mitteilen, wie ab dem 02. Juni 2020 schrittweise mehr Kinder in die Kinderbetreuung zurückkönnen.
Ein solches Konzept und zeitnahe Kommunikation sucht man in Nidderau vergeblich. 

Selbstverständlich sind wir uns einig darüber, dass es ein Kraftakt für die Erzieher sein wird und auch Angst vor möglichen Infektionen besteht. Uns ist auch bewusst, dass man nicht jedem gerecht werden kann, das erwartet auch niemand. Trotzdem muss eine schnelle Lösung her, um die Familien endlich zu entlasten und den Kindern einen Regelbetrieb zu gewährleisten. Es wäre für die Familien in Nidderau ein wichtiges Zeichen des Verstehens und ein erster Schritt auf die Eltern zu, um Planung und Sicherheit für alle Seiten zu erlangen.Immerhin gab es nun seitens der Stadt die Information, dass ab dem 08. Juni 2020 die Stadt Nidderau das Betreuungsangebot in den städtischen Einrichtungen grundsätzlich für alle Vorschulkinder erweitert. Das individuelle Betreuungs- und Raumangebot muss allerdings erst noch gestaltet werden. Den Vorschlag unseres Landrats Herrn Stolz, die Bürgerhäuser mit zu nutzen, hat die FWG in der letzten STVV ja bereist aufgegriffen und einen entsprechenden Antrag gestellt, den auch Phil Studebaker befürwortet/begrüßt. Die entsprechende Anfrage ist von Haus zu Haus sicherlich schnell gestellt sowie beantwortet und an Personal mangelt es ja laut 1. Stadtrat Herrn Vogel nicht.
Dann dürfen vielleicht auch die Kleinsten ihren Kindergarten endlich wieder besuchen und neben der Sicherheit, den sozialen Kontakten, dem Recht an Bildung auch eine gewisse Routine zurückerlangen, die sie dringend benötigen. Für die Eltern würde so ein klein wenig Luft schaffen und eine Verhandlungsbasis mit ihrem Arbeitgeber ermöglicht werden.
Klar sind Abstandsregeln und Hygienekonzepte gerade im Kindergarten eine große Herausforderung, keine Frage. Aber vor dieser stehen wir alle jeden Tag und wir meistern das bisher gut. Deshalb sollte jedes Kind die Chance bekommen, seine Freunde und den Kindergarten wiederzusehen, und zwar möglichst noch vor den Sommerferien,

Ihr AK Familie und Bürgermeisterkandidat Phil Studebaker

Auf dem Bild: Phil Studebaker (Bürgermeisterkandidat), Christina Schneider (AK-Vorsitzende)

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