Studebaker setzt sich für modernes Ärzte-und Heilmittelerbringerzentrum ein

CDU-Bürgermeisterkandidat stellt Landtagsabgeordnetem Max Schad seine Pläne vor.
Der Nidderauer CDU-Bürgermeisterkandidat Phil Studebaker setzt sich für ein modernes Ärzte- und Heilmittelerbringerzentrum in Nidderau ein. Im Gespräch mit dem heimischen Landtagsabgeordneten Max Schad stellte Studebaker seine Pläne vor. „Unser Ziel muss es sein, die Ärzte und auch die Heilmittelerbringerversorgung in allen Nidderauer Stadtteilen für die Zukunft sicher aufzustellen. Der Blick in andere Kommunen und Regionen zeigt, dass es von großer Bedeutung ist, diesen Prozess von städtischer Seite aktiv zu begleiten“, so der CDU-Kandidat. In Nidderau gelte es, die Versorgung mit Hausärzten zu stabilisieren und die Versorgung mit Fachärzten und Heilmittelerbringer gezielt auszubauen.
Studebaker: „Im Dialog mit den ansässigen Ärzten und Heilmittelerbringer möchte ich ein modernes Ärzte- und Heilmittelerbringerzentrum in Nidderau etablieren, in dem die Mediziner zusammenarbeiten können und Synergieeffekte in der ärztlichen Versorgung zusammenfließen können. Dafür braucht es auch ein kluges Zusammenspiel mit Apotheken und Heilmittelerbringern wie Physiotherapeuten, Ergotherapeuten, Logopäden etc.“

Dr. Henrik Schumann, Arzt aus Eichen: „Ich würde mich gerne räumlich vergrößern. In diesem Zuge möchte ich auch eine ärztliche Erweiterung in Nidderau anstreben.“ Auch seine Frau Maike, Physiotherapeutin mit eigener Praxis in Eichen, würde gerne ihr Angebot um einen Fitnessraum für KG-Geräte und das damit verbundene Personal vergrößern.
Ähnlich geht es Tanja Hübner-Neumann, Ergo-Therapeutin aus Heldenbergen: „Fast täglich erreichen uns Anrufe von Patienten, die Ergotherapie benötigen. Eltern von Kindern, die in ihrer Entwicklung verzögert sind, junge Erwachsene, die einen Arbeitsunfall hatten oder ältere Menschen,  mit neurologischen Problemen. Leider können wir vielen Patienten nicht zeitnah Termine anbieten, da alle unsere Kapazitäten auf Wochen und teilweise auf Monate erschöpft sind. Schwerstbetroffene Menschen, die auf Hausbesuch angewiesen sind, können wir kaum Hoffnung auf Termine machen, da unsere Zeitachsen für Hausbesuche auf Dauer ausgebucht sind.“
Wie das Ehepaar Schumann wünscht sich auch Tanja Hübner-Neumann daher eine sinnvolle Erweiterung des Medizinstandorts Nidderau, damit Patienten nicht länger sehr lange oder gar vergeblich auf eine gute Versorgung warten müssen. Denn neben geeignetem Fachkräftenachwuchs braucht es vor allen Dingen geeignete Räumlichkeiten, die barrierefrei sind sowie über eine spezielle Ausstattung, eine gute Verkehrsanbindung und ausreichend Parkmöglichkeiten verfügen.
Das von Studebaker angedachte Ärzte- und Heilmittelerbringerzentrum könnte z.B. im Gebäude der alten Volksbank oder zwischen Eichen und Erbstadt umgesetzt werden. Es gebe viele Ärzte und Heilmittelerbringer, die dieses Thema mit ihm gemeinsam voranbringen möchten, so der CDU-Politiker.  Bei der Umsetzung setzt der Bürgermeisterkandidat auf eine privatwirtschaftliche Lösung und will, wie jetzt schon vorgenommen, Experten mit dem notwendigen Knowhow einbinden. Bei Max Schad stößt Studebaker mit seinen Plänen auf offene Ohren: „Phil Studebaker hat die Zeichen der Zeit erkannt und versucht, die unterschiedlichen Komponenten, die für eine gute medizinische Versorgung notwendig sind, zusammenzuführen. Wo immer ich ihn dabei unterstützen kann, werde ich das gerne tun“, so Schad.

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